Leitbild

Lesen Sie unsere Broschüre über Vision, Werte, Ziele und Strategie der SEK3

Broschüre Leitbild und Strategie
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Geschichte

Bereits 1934 wurde ein zusätzliches Schuljahr für Gehörlose eingeführt. Es wurde aber festgestellt, dass es durchaus begabtere gehörlose Schülerinnen und Schüler gab, die eine höhere Ausbildung absolvieren könnten.

Das führte 1958 unter der Leitung von Johannes Hepp, Direktor der ehemaligen Taubstummenanstalt Zürich und Gründer der Genossenschaft Gehörlosenhilfe Zürich (GGHZ) zum Beschluss der Genossenschaft, eine zentrale Oberstufenschule für Gehörlose auf Sekundarschulniveau zu gründen, eine so genannte «Oberschule für begabte Gehörlose».

1959 wurde der Beschluss in die Praxis umgesetzt: Die Oberschule für begabte Gehörlose wurde mit der Eröffnung der ersten Klasse mit sieben Schülerinnen und Schülern im Oberstufenschulhaus Bühl in Zürich-Wiedikon gegründet; Erster Lehrer und Leiter: Gottfried Ringli, späterer Direktor der Kantonalen Gehörlosenschule (heute Zentrum für Gehör und Sprache).

Dies sind unsere Meilensteine:

2021

«Eine neue Ära» – Bekenntnis zur Anerkennung der Teilhabe hörbeeinträchtigter Menschen Pdf-Download

2021
Die Institution SEK3 hat neu eine externe Vertrauensstelle (Ombudsstelle), an die sich das Personal und die Jugendlichen wenden können.

2020
Wegen der sich im Schulhaus Hans Asper anbahnenden Raumnot orientiert sich die SEK3 zusammen mit der Schulkreis-Behörde Uto neu. Favorisiert wird ein in Planung stehender Schulhausneubau im neuen Stadtteil «Greencity», welcher vom Hauptbahnhof gut und schnell erreichbar ist und die Nähe zum ZGSZ gewährleistet, wo unser Internat untergebracht ist (geplanter Bezug ab Sommer 2027).

2019
Das Schulhaus Hans Asper wird ab Schuljahr 2020 eine Tagesschule. Beide Institutionen, das Regelschulhaus und die SEK3, gehen diese Schulentwicklung mit vereinten Kräften an.

2017
Wir strukturieren die Kleinklassen um und nehmen vermehrt auch schwerhörige in diese Klassen auf. Schwerhörige, primär lautsprachlich kommunizierende sowie gebärdende Schülerinnen und Schüler werden erfolgreich gemeinsam unterrichtet.

2016
Die Teilintegration TIK (Zyklus 1 und 2) des Zentrums für Gehör und Sprache kommt in die unmittelbare Nähe der SEK3 (Schulhauseinheit Wollishofen/Im Lee).

2015
Der Mittagshort wird vergrössert und alle Schülerinnen und Schüler der SEK3 essen mit den Regelklassenschüler/-innen des Schulhaus Hans Asper im gemeinsamen Mittagshort und verbringen Freizeit zusammen.

2013
Wechsel der Institutionsleitung infolge Rücktrittes des langjährigen Leiters Thomas Müller und Übernahme dieser Funktion in Co-Leitung durch Ruedi Baumann und Peter Bachmann

2010
Schliessung der zweiten Wohngruppe auf Grund rückläufiger Schülerzahlen

2009
Neuer Name: SEK3 – Oberstufe für Gehörlose und Schwerhörige

2006
Verlegung der Teilintegrationsklasse TIO vom Oberstufenschulhaus Mönchaltorf ins Schulhaus Hans Asper in Zürich-Wollishofen. SFG und TIO sind nun unter einem Dach vereint.
Umzug des Sekretariats an den heutigen Standort an der Kilchbergstrasse, in unmittelbarer Nähe zum Schulhaus.

2004
Erscheinen der neuen SFG-Broschüre mit klarem Bekenntnis zur gebärdensprachlichen Förderung unserer Schülerinnen und Schüler.
Eröffnung des zusätzlichen Schuljahres (ZSJ) für lernwillige Schulabgänger
Verlegung der Teilintegrationsklasse TIO von Uster in das Oberstufenschulhaus Mönchaltorf

2003
Startet die SFG ihr Projekt „kontrastiver Unterricht“ als Grundlage zum Methodenkonzept „Bilinguale Schulung“. Anstellung einer gehörlosen Lehrassistentin.
Die Schule nimmt erstmals Schüler/-innen auf, die das Profil A der Oberstufe nicht er füllen.

2002
Wechsel der Institutionsleitung infolge Pensionierung des langjährigen Leiters Jürg Graf und Übernahme dieser Funktion durch Thomas Müller.
Angliederung der Teilintegrationsklasse TIO in Uster in die Strukturen der SFG

2000
Eröffnung einer Abteilung für dezentrale Teilintegration in Regelklassen (TIO) auf der Oberstufe in Stadel

1998
Schliessung der Wohngruppe Fellenbergstrasse wegen weiteren Zahlenrückgangs interner Schüler/-innen

1997
Schliessung der Wohngruppe Etzelstrasse wegen Zahlenrückgangs der Internen; Neues Angebot: Zusätzliches Schuljahr für lernwillige Real- und Sekundarschulabgänger und –abgängerinnen

1996
Neue Organisationsstrukturen: Institutionsgesamtleitung und drei Bereichsleitungen (Schule, Wohnen, Administration)

1994
Eröffnung der Wohngruppe Fellenbergstrasse

1993
Eröffnung der Wohngruppe Etzelstrasse

1991
Eröffnung der ersten Wohngruppe Stapferstrasse

1985
Neuer Name: Sekundarschule für Gehörlose, SFG

1982
Definitive Einführung des dritten Schuljahrs

1979
Anerkennung als Sonderschule durch den Erziehungsrat des Kantons Zürich

1966
Ausdehnung auf zwei Schuljahre

1965
Neuer Name: Oberstufenschule für Gehörlose

1964
Anerkennung durch das Bundesamt für Sozialversicherung

1961
Verlegung der Schule ins Schulhaus Hans Asper in Zürich-Wollishofen

1959
Eröffnung der ersten Klasse mit 7 Schülerinnen und Schülern im Oberstufenschulhaus Bühl in Zürich-Wiedikon; Erster Lehrer und Leiter wird Gottfried Ringli (späterer Direktor der Kantonalen Gehörlosenschule, Zürich).

1958
Gründung: Auf Initiative von Jonannes Hepp beschliesst die Genossenschaft Gehörlosenhilfe Zürich, eine Oberschule für begabte Gehörlose zu führen.

Trägerschaft

Die Genossenschaft Gehörlosenhilfe GGHZ erfüllt Aufgaben zu Gunsten Gehörloser und Hörgeschädigter und unterstützt entsprechende Institutionen und Selbsthilfe-Organisationen.
Sie ist juristische Trägerin der SEK3.
www.gghz.ch

Institutionskommission

Die GGHZ wählt eine Kommission als strategisches Führungsorgan.
Die Mitglieder sind:

  • Pascal Gregor, Präsident
    Organisationsentwickler, dipl. Heilpädagoge, Tel. 079 622 63 47, p.gregor@gmx.ch
  • Jacqueline Peter, Kreisschulpflege Uto, Zürich
  • Katharina Schärer, Zentrum für Gehör und Sprache Zürich, ZGSZ
  • Carolina Hemmi, Berufsfachschule für Lernende mit Hör- und Kommunikationsbehinderung BSFH
  • Tibor Kalman, Schulleiter Schule Hans Asper
  • Judith Hottinger, pro audito schweiz
  • Marina Ribeaud, Selbsthilfe
  • Ines Buchmüller, Elternvertretung
  • Angela Aerne, Elternvertretung

Rechtliche Grundlagen

Unsere Institution ist den kantonalen Rahmenbedingungen der Volksschulgesetzgebung, den Ausführungsbestimmungen sowie dem Kantonalen sonderpädagogischen Konzept verpflichtet. Spezifisch geregelt sind die Aufgaben und Pflichten in einem Rahmenkonzept, welches von der Bildungsdirektion im April 2011 bewilligt wurde.

Organigramm

Organigramm im A4-Format zum Downloaden Pdf-Download

Zahlen und Fakten

Jugendliche

Bei uns besuchen jährlich ca. 48 Jugendliche den Unterricht.
Im Internat wohnen jährlich im Schnitt ca. 10 Jugendliche.

Schul- und Berufswahl nach der SEK3

Folgende Berufe und andere Anschlusslösungen wurden in den letzten zehn Jahren von unseren Jugendlichen gewählt:

10. Schuljahr
Automatiker EFZ
Automobilfachmann IVECO
Bäcker/Konditor EBA
Berufsorientierungsjahr
Betriebsunterhalt EFZ
Brückenjahr Landenhof
Bürolehre EBA
Detailhandelsangestellte EBA (Bäckerei)
Detailhandelsassistentin EBA
Detailhandelsfachfrau EBA
Elektroausrüster BBT
Elektronstallateur EFZ
Elektropraktiker PRA
Fachfrau Hauswirtschaft
Fachmann Betriebsunterhalt BBT
Fachmann Betriebsunterhalt EFZ
Fachangesteller Gesundheit FAGE
Gartenbau Gärtner/Gärtnerin PRA
Gebäudereiniger EBA
Gestalter Werbetechnik EFZ
Gymnasium
Handbuchbinderin
Hauswirtschaft PRA
Hochbauzeichner EFZ
Hochbauzeichner Vorlehre
Hotelfachassistentin
Hotellerieangestellte EBA
Industrie PRA
Industrielackiererin EFZ
Industriepraktiker Anlehre
Koch Pra
Köchin
Konditoreimitarbeiterin
Konditorin-Confiseurin
Konstrukteur EFZ
Konstruktionszeichner
Küchenangestellte PRA
Küchenangestellter EBA
Landschaftsgärtner EFZ
Logistikassistentin
Logistiker PRA und EBA
Lüftungsanlagebauer
MAB Turbenthal Hauswirtschaftsbereich
Mechanikpraktikerin EBA
Maler Vorlehre
Maler/Malerin EFZ
Medizinische Praxisassistentin EFZ
Mechpraktiker Pra
Metallbauer
Metallbaupraktiker EBA
Metallbaupraktiker Pra
Metallbereich Anlehre
Mitarbeit Metallwerkstatt Pra
Montageelektriker EF
Multimediaelektroniker EFZ
Oberflächenbeschichterin EBA
Plattenleger
Polyzeichnerin 3D
Privatschule
Produktionsmechaniker EFZ
Reit- u. Therapiehof Auszeit
Restaurationsangest. EBA
Schreiner PRA
Schreinerpraktiker EBA
Tiermed. Praxisangestellte
Topfpflanzengärtner
Velomechaniker PRA
Vorpraktikum Kindertagesstätte
Werkhofmitarbeiter BBT
Werkstattschule
Zahntechnikerin
Zeichner Fachrichtung Architektur
Zierpflanzengärtnerin
Zimmermann EFZ

Mitarbeitende

Bei uns arbeiten über 30 Mitarbeitende in verschiedenen Berufen und Funktionen. Details erfahren Sie aus dem aktuellen Jahresbericht (s. unten).

Schülerzahl und Gesamtkosten sowie Kosten pro Schüler/-in

können Sie dem Jahresbericht entnehmen (s. unten).

Medienberichte

Wo man sich auch in Gebärden- und Lautsprache verständigt  (Schulblatt Kanton Zürich, September 2026) Pdf-Download
Zwei Wochen ohne Snapchat, YouTube und Co. (Tages-Anzeiger, Juli 2026) Pdf-Download
Reportage: «Inklusion ist, wenn man sie nicht sieht!» (HfH, Juli 2026) Lesen/Anschauen
Porträt über einen SEK3-Schüler (Surprise, Februar 2025) Pdf-Download
Bericht über das Berufseinstiegstraining BEST an der SEK3  (einBlick, März 2024) Pdf-Download
Bericht über Theaterprojekt «mOvemente» (Seite 8), August 2022 Pdf-Download
SGB-Magazin, Juli 2020 Pdf-Download
Mona Mittendrin (SRF, Dezember 2020) Anschauen
Masken für Gehörlose (SRF, Dezember 2020) Anschauen
Zürich 2, Mai 2017 Pdf-Download
Sonos, Mai 2016 Pdf-Download
Schulblatt Kanton Zürich, 4/2016 Pdf-Download
Zürich 2, Oktober 2014 Pdf-Download

Jahresberichte

Jahresbericht 2025 Pdf-Download
Jahresbericht 2024 Pdf-Download
Jahresbericht 2023 Pdf-Download
Jahresbericht 2022 Pdf-Download
Jahresbericht 2021 Pdf-Download
Jahresbericht 2020 Pdf-Download
Jahresbericht 2019 Pdf-Download
Jahresbericht 2018 Pdf-Download
Jahresbericht 2017 Pdf-Download

Evaluationsberichte der Bildungsdirektion

Evaluationsbericht 2017 Pdf-Download
Evaluationsbericht 2023/2024 Pdf-Download